re:loom

Shanai: »In diesem Herzensprojekt zelebrieren wir die Musik als Kunst«.
 
Wenn man Musik begegnet, ist sie meist fertig. Sie ist irgendwie hergestellt worden, und wir dürfen sie als etwas Abgeschlossenes auf unser iPhone streamen oder im Radio hören. Selbst, wenn sie uns auf Konzerten präsentiert wird, ändert sich lediglich das Medium.

Tobias: »Die Schöpfung der Musik, der kreative Prozeß dahinter, bleibt meistens verborgen«
 
Für re:loom ist aber das Entstehen der Musik genau so wesentlich wie der fertige Song, der veröffentlicht werden kann; und das Suchen, das kreative Bauen, der Geistesblitz, die Interaktion zu erleben mindestens so inspirierend wie das Anhören des Ergebnisses. Darum begegnen sich die Musiker von re:loom immer wieder auf’s Neue und schaffen beim Spielen spontan Kompositionen aus dem Nichts. Und machen so alles an ihrer Musik erlebbar.
 
CJ Masou: »re:loom bewegt sich im Feld der improvisierten elektronischen Musik.« 

Loop-basierte Beats sowie einzelne Elektro-Elemente bilden den Anfang, auf dem sich poppige, jazzige oder clubbige Akkorde genau so frei bewegen können wie schöne Melodien, für deren Ohrwurm der Zuhörer dankbar ist.
Entscheidend ist: Die Musik von re:loom entsteht im Moment, spontan, improvisiert. Nichts ist vorher festgelegt, nichts abgesprochen. Und doch entstehen elektronische Popsongs, denen man die rohe Kraft ihres Schöpfungsprozesses anmerkt. Man kann re:loom-Songs genußvoll hören, sie stehen für sich. Aber sie sind nur die halbe Geschichte.
Denn gleichermaßen wichtig ist das Aufeinandertreffen der Musiker miteinander und mit dem Publikum. Der Moment, in dem die Kreativität Blüten trägt. So sind die Konzerte keine Reproduktion von etwas Bekanntem, sondern die immer neue Erfahrung, beim Entstehen von Ideen und Songs dabei zu sein.
 
Giacomo: »Alles an re:loom ist Unikat.«
 
Das Faszinierende an re:loom ist, dass tatsächlich keine Auftritt klingt wie der andere. Kein Song ist wiederholbar.
CJ Masou gibt einen Impuls in Form von Beats und Samples vor – das einzige, was bei dieser Band schon vor dem Konzert existiert. Darauf reagiert der Keyboarder. Seine Melodien, Akkorde, Basslinien wiederum werden vom CJ aufgenommen, verfremdet und geloopt. Auch die Sänger schicken ihre Stimmen durch Loop-Stations und Effekte und kreieren so immer wieder neue Ideen und Sounds. Aus all diesen Elementen entstehen Songs bei denen man kaum glauben kann, dass sie nicht bereits vorher -zumindest teilweise- komponiert wurden.
 
CJ Masou: »Unsere im Studio bearbeiteten live-Tracks erscheinen regelmäßig über mein Label puuhhh Records auf einer Vielzahl von internationalen Compilations. Unser Debut Album und weitere Singles sind in allen bekannten Download-Shops vorhanden. (iTunes, Amazon, Beatport, BandCamp etc.)«